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  Galathea Band 31 liegt vor mit folgenden Beiträgen:
    Seite
 

Redaktion

 
 

Vereinsnachrichten
Nachruf auf Prof. Dr. Manfred Blösch .........................................................

3-4
 

Nach der Drucklegung erhielten wir die Nachricht vom Tode unseres Vereins-mitgliedes Prof. Dr. Manfred Blösch. Wir verdanken ihm interessante Beiträge über Grabwespen.

 
     
 

v.d. Dunk, K. Brünner K.

 
 

Entomologische Untersuchung im Lebensraum "Eisgrube", einer Waldabteilung  am Nordhang des Burgberges bei Erlangen (Mittelfranken, Nordbayern)  .........

5-22
 

Die Waldabteilung Eisgrube am Nordhang des Burgberges bei Erlangen / Mfr. ent-hält über hundert Habitatbäume auf einer Fläche von wenigen Hektar. Es sind etwa 250 Jahre alte Eichen, die der Tierwelt eine Fülle ökologischer Nischen bieten. Besonders Reliktarten wie der Eremit (Osmoderma eremita) brauchen Wälder dieser Art zum Überleben. Die Ergebnisse der bisherigen Erfassung sind in einer entomologischen Liste und einer Aufzählung holzbewohnender Pilzarten niedergelegt

 
 

In the North of Erlangen (city in Middle Frankonia / Northern Bavaria) a remarkable forest covers the Northern slope of the "Burgberg", a hilly outgrowth of the moun-tainous sandstone area of Frankonia. Within an area of 7 hectares more than one hundred ancient oak trees are growing. In the age of about 250 years the trees have many wrinkles, hollows and hiding places. Especially insects need these ecological niches to survive. In the case of the rare leather beetle Osmoderma eremita, old oaks may offer those conditions the beetle recommends for its life. In former times the beetle had enough similar places to maintain a closed area. But today more and more old oaks disappear from our country side. Consequently the distribution is restricted to fewer places and the beetle's future is uncertain.
The oak stand also produces lots of dead twigs and branches, which cover the surface below. Together with chopped tree trunks laying around a lot of xylobionts are attracted. Saprophytic insects as well as mushrooms and toad stools mark this forest, called "Eisgrube" due to its rather cool microclimate. Results are given in an insect's table and a list of toad stools.

 
     
  Brenner, R.  
 

Polythysana cinerascens Philippi 1859 (Lepidoptera, Saturniidae, Hemileucinae)Bericht über eine ungewöhnliche Zucht  .....................................................

23-27
 

Polythysansa-Arten werden selten gezogen. Eine große Hürde bei der Zucht war das geeignete Raupenfutter zu finden. Der Pfefferbaum Schinus molle erwies sich letztlich als Favorit. Ungewöhnlich ist die Form der Raupen, die denen des einheimischen Blauen Ordensbandes ähneln. Tägliches Ansprühen der nacht-aktiven Raupen garantierte das Überleben trotz des heißen Sommers im Jahr 2015.

 
 

Originated in Chile the Saturniid moth Polythysania cinesrascens is reared rather seldom.  A problem was to find a suitable food plant for the caterpillars. Finally the pepper tree Schinus molle proved to be the right one.  Sprayed with water every day the night-active caterpillars could be brought to the puppal stage.

 
     
  Weltner, L.  
 

Erfahrungen mit Blaps mortisaga (Linnaeus, 1758) dem "Großen Totenkäfer"  (Coleoptera, Tenebrionidae)  ...................................................................

29-32
 

Die Gattung Blaps kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Man vermutet, dass sie schon mit den Kreuzzügen  den Zugang zu uns gefunden hat. Die Tiere wurden auf der Nürnberger Kaiserburg gefangen und zur Eiablage gebracht. Die geschlüpften Larven entwickelten sich gut und verpuppten sich auch. Aber es entwickelten sich keine Käfer. Da Larven und Käfer Allesfresser sind wird vermutet, dass sie die weichhäutigen Puppen gefressen haben. Nach Aufteilung der Zucht auf mehrere  Behälter konnten sich neue Käfer entwickeln. Die Vermehrungsrate  scheint aber  sehr gering zu sein. Das Habitat sind Detritus-reiche  Ecken. Diese werden jedoch immer  mehr beseitigt, um  den Touristen-strom nicht zu gefährden.

 
 

 Blaps mortisaga  lives in crevices and hiding corners on Nuremberg  castle. To raise the species several beetles were transferred into containers. They laid eggs, larvae hatched and grew up. One pupa was found, but no new beetle. Because specimen in smaller boxes could complete their metamorphosis, it is supposed, that larvae as well as imagines fed on the tender pupae. The future of this species seems to be uncertain, because the somewhat dirty corners on the castles’s area, which represent the habitat of Blaps, are cleaned in order to serve the tourists, who visit the castle by the thousands.

 
     
  v.d. Dunk, K. Köstler, W. Weltner, L.  

Fortsetzung der entomologischen Erfassung der Burgfauna. Bericht 2015  .......

33-41
 

Die Untersuchung der Insektenwelt im Bereich der Nürn-berger Kaiserburg wurde auch im Jahr 2015 fortgesetzt. Drei auffällige neue Arten werden vorgestellt: die Schwebfliege Ceriana conopsoides, die Pflanzenwespe Acantholyda  erythrocephala und der Buchsbaumzünsler Cydalima perspectalis.

 
 

Investigations of the insect fauna in the habitat „Nuremberg castle“  were carried on. Three  remarkable species are presented: the hoverfly Ceriana conopsoides, the sawfly Acantholyda erythrocephala, and the moth Cydalima perspectalis . Latter is a neozoon. The caterpillars fead on box tree.

 
     
  Weltner, L.  
 

Aufnahmen mit dem Rasterelektronenmikroskop von Chrysopa pallens (Rambur, 1838) (Chrysopidae, Neuroptera)  .................................................

43-44
 

REM-Aufnahmen von Merkmalen der Florfliege Chrysopa pallens werden gezeigt.

 
 

Delicate details on REM photos are shown from eyes, antennae and wings of the lace wing Chrysopa pallens.

 
     
  Brünner, K.  
 

Neue Nachweise der Großasilidae Laphria gibbosa L. südlich von Nürnberg (Diptera, Asilidae) in 2015  .......................................................................

45-46
 

Aus dem südlichen Reichswald werden 10 neue Nachweise unserer größten Raufliege Laphria gibbosa mitgeteilt. Nach den bisherigen Beobachtungen ist die Art in Mittelfranken weit verbreitet und nicht selten.

 
 

From the Southern part of the “Nürnberger Reichswald” 10 new habitats for our biggest robber fly Laphria gibbosa are reported. In Middle Frankonia (Northern Bavaria) the species is wide spread and not rare.

 
     
  Weltner, L.  
 

Sitaris muralis (FORSTER, 1771) Der Schmalflügelige Pelzbienenölkäfer (Coleopt., Meloidae); Zweitfund für Bayern ................................................

47-48
 

Sitaris lebt als Parasitoid besonders bei Anthophora–Wildbienen. Der Zufall  führte zur Entdeckung in Nürnberg.

 
 

Sitaris muralis lives as parasitoid in nests of wild bees. This beetle species is quite rare. By accident a Sitaris population was discovered in Nuremberg.

 
     
  v.d. Dunk, K.  
 

Die phantastische Entwicklung des Ölkäfers Sitaris muralis (FORSTER, 1771) (Col., Meloidae)  ....................................................................................

49-52
 

Die Hypermetamorphose des Pelzbienenölkäfers Sitaris muralis (Meloidae) wird beschrieben und die Seltenheit des Käfers und seine in jüngster Zeit gemeldete Ausbreitung werden diskutiert. Die aktuelle Zunahme der bekannten Nachweise ist eher das Ergebnis einer intensiveren Nachsuche als eine Ausdehnung des Areals.

 
 

The specific hypermetamorphosis of Sitaris muralis, a member of the beetle family Meloidae, is described. Questions regarding the rarity of are discussed. The recent increase of known records is a result of more thorough investigation than a spreading of the beetle’s areal.

 
     
  Mader, D.  
 

Kopulation, Sexualethologie und Lunarerotik von Schwalbenschwanz, Segelfalter, Apollofalter und anderen Schmetterlingen  ...............................

53-131
 

Die verschiedenen Stellungen bei der Kopulation der Schmetterlinge werden beschrieben, wobei bestimmte Stellungen für bestimmte taxonomische Gruppen typisch sind. Erotische Aktivitätsphasen hängen mit dem Lauf des Mondes zusammen.

 
 

The variety of copulation tactics in butterflies and moths is shown. It seems as if certain behaviors are typical to certain taxonomical groups. The moon has a deep influence on erotical activities.

 
     
     
  Supplement 25 liegt vor
 

Erfassung wildlebender  Insekten im Tiergarten Nürnberg

 
 

Seit mehreren Jahren beobachten Mitglieder des Kreises Nürnberger Entomologen die Insektenfauna im Nürnberger Tiergarten. Dabei stellte sich heraus, dass das Gelände auch für wild lebende  einheimische  Insekten ein wichtiger Lebensraum ist. 687 Arten sind bisher registriert worden. In dem Supplement  werden viele bemerkenswerte  Insektenarten besprochen. Die Kommentare sollen die Aufmerk-samkeit der Leser wecken und zu eigenen Betrachtungen anregen.

 
 

Since several years members of the entomological circle in Nuremberg were looking for  the wild insect fauna in the Nuremberg  Zoo. Now they present an  intermediate result. 687 insect species could be listet, someone quite rare.

 
     

^^ ^^


Schwebfliege